Aftermarket Verkauf der Produkte an den freien Markt: im Ersatzteilgeschäft parallel zur oder nach der Serienproduktion. Asset-Backed-Security-Transaktion Bei einer Asset-Backed-Security-Transaktion veräußert ein Unternehmen Teile seines Forderungsbestandes an eine Gesellschaft, die sich ihrerseits durch die Emission von Wertpapieren, den Asset-Backed-Security (ABS), refinanziert. Blended Learning Elektronisches Lernen (e-learning), das tutoriell und durch Präsenzunterricht verstärkt wird. Corporate Design Teilbereich der Corporate Identity; beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Corporate Identity Corporate Identity ist die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf der Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll-)Images – mit dem Willen, alle Handlungsinstrumente des Unternehmens in einheitlichem Rahmen nach innen und außen zur Darstellung zu bringen. Deutscher Corporate Governance Kodex Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und immateriellen Vermögensgegenständen (Earnings before interest, taxes depreciation and amortization). Erstkonsolidierung/Neukonsolidierung Erstmalige Berücksichtigung von Konzerngesellschaften in der Bilanz des aufnehmenden Konzernunternehmens (i. d. R. bei mehr als 50 % Beteiligungsquote). Heubeck-Tafeln Die Bewertung der ungewissen Verbindlichkeiten aus einer Pensionszusage erfolgt für die Bilanz nach den allgemein anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik auf der Grundlage der „Richttafeln“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck, die biometrische Rechnungsgrundlagen wie Invaliditäts- und Sterbewahrscheinlichkeiten darstellen. Key-Account-Management Schlüsselkunden-Management; Organisationsform des Vertriebs, die sich an Abnehmern bzw. Abnehmergruppen orientiert. Der Key-Account-Manager steht einem Schlüsselkunden oder einer -gruppe als fester Ansprechpartner produktübergreifend zur Verfügung. Konsolidierter Umsatz Außenumsatz eines Unternehmens, alle unternehmensinternen Umsätze sind nicht enthalten. | | Konsolidierungskreis Beinhaltet bei der Aufstellung des Konzernabschlusses das Mutterunternehmen sowie alle Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften, die gemäß der HGB-Regeln zu berücksichtigen sind. Latente Steuern Aufgrund unterschiedlicher Bilanzierungsvorschriften für Steuerund Handelsbilanz können steuerliches und handelsrechtliches Ergebnis voneinander abweichen. Da in diesem Fall der in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung aus der Steuerbilanz übernommene Steueraufwand nur eingeschränkt dem handelsrechtlichen Ergebnis Rechnung trägt, werden zum Ausgleich in der Bilanz latente Steuern angesetzt. Leistungsbilanzdefizit Wenn die Leistungsbilanz aus dem Import und Export von Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft einen Fehlbetrag aufweist. Dies ist dann der Fall, wenn ein Land mehr importiert als exportiert. NAFTA Abkürzung für die am 1. Januar 1994 gegründete Freihandelszone – North American Free Trade Agreement. Mitglieder sind die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Mexiko. Netto-Liquidität Saldogröße aus Bankverbindlichkeiten und monetärem Umlaufvermögen. OE/OEM Original Equipment – Erstausrüstung/Original Equipment Manufacturer – Fahrzeughersteller. Profit Center Das Profit Center ist ein organisatorischer Teilbereich, für den ein eigener Periodenerfolg ermittelt wird. I. d. R. operieren die Profit Center wie selbstständige Unternehmen unter der Vorgabe, möglichst hohe Gewinne zu erzielen (Gewinnverantwortung). Responsible-Buyer-Konzept Übernahme der Verhandlungsführung beim Lieferanten durch einen global verantwortlichen Einkäufer (vergleichbar mit einem Key-Account-Manager im Vertrieb). Sale-and-Lease-Back-Geschäft Sonderform des Leasings, bei der der Leasinggeber (Leasinggesellschaft) vom Leasingnehmer (Unternehmen) den Leasinggegenstand kauft und ihn an den Leasingnehmer zurückvermietet. SRM-System (Supplier Relationship Management-System) Umfasst die strategische Planung und zentrale Steuerung von Beziehungen eines Unternehmens zu seinen Lieferanten. Ziel ist die enge Anbindung aller Lieferanten an das Unternehmen sowie die Unterstützung des Einkaufs während der gesamten Ausführung der Beschaffungsprozesse. Thesaurierungspolitik Definiert, welchen Anteil des Gewinns eines Unternehmens die Anteilseigner erhalten und welcher Teil im Unternehmen für Finanzierungszwecke verbleibt. Wissensmanagement Der bewusste Umgang mit der Ressource Wissen und deren zielgerichteter Einsatz im Unternehmen. Hier entstehen somit Möglichkeiten, auf alle Daten, Informationen und Fähigkeiten innerhalb des Unternehmens Einfluss zu nehmen bzw. diese Wissensbasis für möglichst alle zugänglich zu machen, um so die Lösung vielfältiger Aufgaben sicherzustellen. |