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Zufrieden stellender Geschäftsverlauf in 2005

Mit einer Steigerung des Umsatzes um 364 Mio. EUR war das Geschäftsjahr 2005 für den MAHLE Konzern wiederum von Wachstum geprägt. Umsätze von Gesellschaften, die erstmals neu in den Konzernabschluss einbezogen wurden, sind darin in Höhe von 159,4 Mio. EUR (4,2 %) enthalten. Wesentliche Zugänge waren die MAHLE Powertrain Ltd. (ehemals Cosworth-Technology), mit der der MAHLE Konzern erstmals Engineering-Leistungen bis hin zur Montage von Komplettmotoren anbieten kann, die MAHLE Engine Components (Thailand) Co., Ltd., die vorrangig die in Thailand operierenden japanischen Motorenhersteller mit Dieselkolben beliefert, die MAHLE Filter Systems India Ltd. und die MAHLE Donghyun Filter Systems (Tianjin) Co., Ltd. in China.

Anteil am Konzernumsatz

Anteil am Konzernumsatz

Einen positiven Effekt auf den ausgewiesenen Umsatz hatten in 2005 Wechselkursveränderungen des Euro zum US-Dollar, japanischen Yen, brasilianischen Real und polnischen Zloty. Umrechnungsbedingt kam es hierbei zu einem um 36,7 Mio. EUR (1 %) höheren Umsatzausweis. Bereinigt um diese Effekte betrug das organische Wachstum 167,9 Mio. EUR (4,5 %). Getragen wurde dieser Umsatzanstieg sowohl von der allgemeinen Marktentwicklung als auch von der Ausweitung unserer Geschäftstätigkeiten, die zu einer deutlichen Stärkung der Marktposition insbesondere in den Wachstumsmärkten außerhalb Europas führte.

Die bereits gute Kundenbasis konnte regional sowie durch die Erschließung neuer Handlungsfelder, z. B. Entwicklungsdienstleistungen, erneut verbreitert werden. Der Ausbau und die Verbesserung der Beziehungen zu unseren Kunden waren nachhaltig Gegenstand unserer Aktivitäten. Ergebnis unserer Qualitäts- und Kundenorientierung ist eine organische Umsatzwachstumsrate, die über der Marktentwicklung liegt und somit zu einer Verbesserung unserer Marktanteile geführt hat.

Die Entwicklung des Betriebsergebnisses konnte der Umsatzentwicklung nicht ausreichend folgen. Insbesondere aufgrund gestiegener Materialpreise, die mit unseren Kunden nur in unzureichendem Maße geteilt werden konnten, sowie durch eine starke Aufwertung des brasilianischen Reals und des polnischen Zlotys kam es im Exportgeschäft aus Brasilien und Polen zu deutlichen Belastungen der operativen Ergebnisse. Insgesamt konnte das Betriebsergebnis durch gegenläufige Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung leicht gesteigert werden.

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