Aftermarket Verkauf der Produkte an den freien Markt: im Ersatzteilgeschäft parallel zur oder nach der Serienproduktion. Akquisition Erwerb von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen. Audit Untersuchungsverfahren, die dazu dienen, Prozessabläufe hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten. Best Practice Erfolgsmethode: Begriff aus der angloamerikanischen Betriebswirtschaft. Wenn ein Unternehmen nach "Best Practice" vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen. BRIC-Staaten Kürzel für Brasilien, Russland, Indien und China. Diese Staaten werden generell als Inbegriff aufstrebender Wachstumsmärkte gesehen. Bruttoinlandsprodukt (BIP) Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Es misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Corporate Identity Die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf der Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll-)Images - mit dem Willen, alle Handlungsinstrumente des Unternehmens in einheitlichem Rahmen nach innen und außen zur Darstellung zu bringen. Deutscher Corporate Governance Kodex Stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). Ergebnisrechnungsverfahren Verfahren, um das Ergebnis (Gewinn/Verlust) einer Unternehmung zu bestimmen. Nach HGB sind die möglichen Verfahren das Umsatzkostenverfahren bzw. das Gesamtkostenverfahren. Erstkonsolidierung/Neukonsolidierung Erstmalige Berücksichtigung von Konzerngesellschaften in der Bilanz des aufnehmenden Konzernunternehmens (i. d. R. bei mehr als 50 % Beteiligungsquote). Forward Sourcing Entwicklungsbegleitendes Einkaufen. Joint-Venture Gemeinschaftsunternehmen, das auf Basis eines Kooperationsvertrags von zwei oder mehr Unternehmen gemeinsam betrieben wird. Key-Account-Struktur Organisationsform des Vertriebs, die sich an Abnehmern bzw. Abnehmergruppen orientiert. Der Key-Account-Manager steht Schlüsselkunden als fester Ansprechpartner zur Verfügung. | | Konsolidierung Im Rahmen der Konsolidierung werden konzerninterne Beteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen, Erträge und Zwischengewinne eliminiert, um einen der Einheitstheorie entsprechenden Konzernabschluss zu erstellen. Konsolidierungskreis Beinhaltet bei der Aufstellung des Konzernabschlusses das Mutterunternehmen sowie alle Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften, die gemäß der HGB-Regeln zu berücksichtigen sind. Latente Steuern Aufgrund unterschiedlicher Bilanzierungsvorschriften für Steuer und Handelsbilanz können steuerliches und handelsrechtliches Ergebnis voneinander abweichen. Da in diesem Fall der aus der Steuerbilanz übernommene Steueraufwand nur eingeschränkt dem handelsrechtlichen Ergebnis Rechnung trägt, werden zum Ausgleich in der Bilanz latente Steuern angesetzt. Leistungsbilanzdefizit Wenn ein Land mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als importiert, weist die Leistungsbilanz einer Volkswirtschaft einen Fehlbetrag auf. Mercosur Der Mercosur (Mercado comum do Cone Sul), gemeinsamer Markt des Südens, ist ein Wirtschaftsverbund Argentiniens, Brasiliens, Paraguays und Uruguays sowie der beiden neuen Partnerländer Bolivien und Chile nach dem Vorbild der Europäischen Union und trat am 1. Januar 1995 offiziell in Kraft. NAFTA Abkürzung für die am 1. Januar 1994 gegründete Freihandelszone - North American Free Trade Agreement. Mitglieder sind die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Mexiko. Nettofinanzsituation Saldogröße aus Bankverbindlichkeiten und monetärem Umlaufvermögen. OE Original Equipment - Erstausrüstung/Original. OES Original Equipment Services - Original-Ersatzteile. Organisches Wachstum Teil des Wachstums (eines Unternehmens), das aus eigener Kraft heraus erfolgt und nicht durch Zukäufe. Profit Center Das Profit Center ist ein organisatorischer Teilbereich, für den ein eigener Periodenerfolg ermittelt wird. I. d. R. operieren die Profit Center wie selbstständige Unternehmen unter der Vorgabe, möglichst hohe Gewinne zu erzielen (Gewinnverantwortung). Umsatzkostenverfahren (UKV) Gestaltungsform der Erfolgsrechnung. Im UKV werden den Umsatzerlösen die für die verkauften Leistungen entstandenen Herstellkosten gegenübergestellt. Die Aufwendungen werden vorrangig den betrieblichen Bereichen Herstellung, Vertrieb und allgemeine Verwaltung zugeordnet. Wissensmanagement Der bewusste Umgang mit der Ressource Wissen und deren zielgerichteter Einsatz im Unternehmen. Hier entstehen Möglichkeiten, auf alte Daten, Informationen und Fähigkeiten innerhalb des Unternehmens Einfluss zu nehmen bzw. diese Wissensbasis für möglichst alle zugänglich zu machen, um so eine Lösung vielfältiger Aufgaben sicherzustellen. |