Der Umsatz des MAHLE Konzerns entwickelte sich mit einem Wachstum von ca. 200 Mio. EUR (4,7 %) gegenüber dem Vorjahr insgesamt mit dem Wachstumsniveau der globalen Automobilindustrie. Veränderungen im internationalen Währungsgefüge führten zu einem erhöhten Umsatzausweis von 25,7 Mio. EUR (0,6 %). Positive Einflüsse aus dem polnischen Zloty, dem koreanischen Won und insbesondere dem brasilianischen Real wurden durch eine Abwertung des japanischen Yen und des US-Dollar zu einem großen Teil aufgezehrt. Zum anderen brachten akquisitionsbedingte Zugänge von Unternehmen im Jahr 2006 einen Umsatz von insgesamt 28,5 Mio. EUR (0,7 %) in den Konsolidierungskreis ein. Die wesentlichen Unternehmenserwerbe wurden im Geschäftsfeld Industriefiltration vorgenommen. Der um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse bereinigte Umsatzanstieg betrug 3,5 % und lag damit in der Größenordnung der Mengenausweitungen des Gesamtmarktes. Dies zeigt, dass die erheblichen Preisreduzierungen unserer Produkte durch Marktanteilsgewinne und durch weiter zunehmende Systemlieferumfänge kompensiert werden konnten. Das stärkste Wachstum verzeichneten dabei die Produktlinien Zylinderkomponenten und Luftmanagement-Systeme sowie die Profit Center Aftermarket, Großmotoren-Komponenten und Industriefiltration. Anteil der Produktlinien und Profitcenter am Konzernumsatz
 Das operative Ergebnis des MAHLE Konzerns konnte entsprechend dem Umsatzanstieg ebenfalls gesteigert werden. Deutlichen Ergebnisverbesserungen aus erhöhten Absatzvolumina, Schließung von unrentablen Geschäftsbereichen sowie Produktivitätsverbesserungen standen Ergebnisbelastungen aus Verkaufspreisminderungen, deutlichen Materialpreiserhöhungen, Tariferhöhungen und Fremdwährungsveränderungen gegenüber. Die unerwartet hohe Summe der Belastungen ließ eine deutlichere Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr nicht zu. |